Plusenergiehaus: Ihr stromerzeugendes Fertighaus

Was ist ein Plusenergiehaus?

Ein Plusenergiehaus ist laut Definition ein Haus, das mehr Energie erzeugt, als seine Bewohner für die Heizung, die Warmwasserbereitung, die Beleuchtung und den Betrieb elektronischer Geräte verbrauchen. Wenn Sie ein Plusenergiehaus bauen, besitzen Sie also ein kleines Kraftwerk. Den erzeugten Strom können Sie selbst nutzen und die überschüssige Energie in das Stromnetz einspeisen. Damit sind Sie praktisch unabhängig von ständig steigenden Strompreisen und leisten aktiv einen Beitrag zur Energiewende.

  • Plus Energie Haus Mannheim, ein Fertighaus von Haas Haus
  • Photovoltaikanlage auf Musterhaus Mannheim, Plusenergiehaus von Haas Haus
  • Plus Energie Haus Vilbel, ein Fertighaus von Haas Haus
  • Photovoltaik auf Plusenergiehaus, Musterhaus Vilbel von Haas Haus
Wie erzeugt ein Plus Energie Haus Strom?

Ein Plusenergie-Fertighaus von Haas Haus setzt auf die Kraft der Sonne. Dabei erzeugen Photovoltaik-Paneele auf dem Hausdach Strom. Alternativ kann natürlich auch ein Windrad auf dem Gebäude befestigt werden. Zudem ist es möglich, das Fertighaus mit einer thermischen Solaranlage auszustatten. Sie erzeugt Warmwasser. Der Vorteil: Dank der Solarthermie wird kein Strom für die Warmwasserbereitung benötigt. Somit erzeugt das Plusenergiehaus schneller einen Stromüberschuss, der ins öffentliche Netz eingespeist wird.

Wie bleibt ein Plusenergiehaus von Haas Haus autonom?

Damit ein Plusenergiehaus in seiner Stromversorgung tatsächlich autonom ist, verfügt es über eine ausgeklügelte Technik, die in vier Phasen arbeitet:

  1. Die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Fertighauses erzeugt Strom.
  2. Das zentrale Speicher- und Steuerungssystem stellt den Strom zunächst für die Heizung, die Warmwasserbereitung, die Beleuchtung und den Betrieb elektrischer Geräte zur Verfügung.
  3. Erzeugt das Haus mehr Strom, als verbraucht wird, füllt das Steuerungssystem die hauseigene Batterie. Dadurch wird sichergestellt, dass auch nachts oder an düsteren Tagen ausreichend Strom verfügbar ist.
  4. Erst wenn der Stromspeicher des Fertighauses voll ist, speist das System den Überschuss ins öffentliche Stromnetz.

Kurzum: Ein Plusenergiehaus ist ein ausgeklügeltes System, das Stromkosten spart, Geld einbringt und dank erneuerbarer Energien die Umwelt schont! Und das Beste: Alle Häuser – egal ob EinfamilienhausMehrfamilienhaus oder Bungalow – lassen sich als Plusenergiehäuser realisieren.

Die Strom-, Gas- und Ölpreise steigen auch in Zukunft weiter an. Mit einem Plusenergiehaus sind Sie unabhängiger vom Diktat der Stromkonzerne!

Plusenergiehaus: ein großes Plus für Sie und die Umwelt

Von der hohen Energieeffizienz eines Plusenergie-Gebäudes profitieren letztendlich nicht nur Sie, sondern die gesamte Gesellschaft. Das größte Plus von einem solchen Energie Haus ist nämlich seine Umweltbilanz: Mit einem Plusenergie-Gebäude erzeugen Sie Ihre benötigte Energie klimaneutral. Statt fossile Energieträger wie Gas und Öl zu verbrennen und dabei klimaschädliches CO2 zu erzeugen, setzten Sie auf die kostenlose, erneuerbare Energie der Sonne oder des Windes. Dank einer optimalen Dämmung der Gebäudehülle verfügt Ihr Fertighaus außerdem stets über ein angenehmes, warmes Raumklima  – das ist nachhaltiges Bauen.

Plusenergiehäuser: ein globaler Trend

Plusenergiehäuser sind kein Trend, der sich auf Deutschland beschränkt. Weltweit gab es bereits seit den frühen 90ern Projekte, deren Ziel es war, Hauskonzepte zu entwickeln, die mehr Energie erzeugen, als sie verbrauchen. Mit Hinblick auf die Energiewende forciert die deutsche Bundesregierung das Projekt Plusenergiehäuser seit Mitte 2000. So übernahm das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) 2007 die Schirmherrschaft für die deutschen Beiträge zum Solar-Decathlon-Wettbewerb in Washington D.C. Mit Erfolg: Das von der TU Darmstadt entwickelte prototypische Plus Energie Haus gewann 2007 und 2009. Seitdem sind Plusenergiehäuser in Deutschland im Aufwind.

Plusenergiehäuser: Heimspiel für die Fertighaus-Branche

Besonders die deutsche Fertighaus-Branche hat den Trend zum Plusenergiehaus erkannt und genutzt. Dank der optimalen Wärmedämmung des natürlichen Baustoffs Holz besitzen Fertighäuser nämlich ideale Voraussetzungen für Plusenergiehäuser.  So verbraucht ein Fertighaus dank seiner guten Dämmung an sich bereits sehr wenig Energie, was dazu beiträgt, dass schneller eine positive Energiebilanz erzeugt wird.

Auch Haas Haus hat den Schritt aus der Forschung und Entwicklung in die Realität unternommen: Im August 2013 wurde mit dem Basic Line Jubilée XXL Plus in Mannheim das erste Plusenergiehaus des Herstellers eröffnet. Im September folgte mit dem Basic Line Jubilée XL Plus in Bad Vilbel das zweite stromerzeugende Fertighaus.

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Plusenergiehaus mit Elektromobilität: Der Weg geht weiter

Neuster Trend ist momentan das Plusenergiehaus mit E-Mobilität. Solch ein Haus liefert mehr Energie, als eine vierköpfige Familien mit zwei Elektrofahrzeugen jährlich verbraucht. Haas Haus begleitet natürlich auch diese Entwicklung aufmerksam und prüft erste Ansatzpunkte.

  • Windräder und auf dem Dach sowie in der Südfassade montierte Photovoltaik-Paneele erzeugen Strom.  
  • Wärmepumpen mit Wärmerückgewinnung kombiniert mit einer Lüftung gewinnen Heizenergie aus der Ab- und Außenluft.
  • Das zentrale Steuer- und Speicherungssystem stellt den Menschen, die im Haus wohnen, Strom zur Verfügung, füllt die hauseigene Batterie, speist Überschüsse ins Stromnetz ein und lädt die angeschlossenen Elektromobile der Bewohner.
  • Umgekehrt speisen am Haus geparkte Elektrofahrzeuge ihre Energie bei Bedarf ins Hausnetz oder gegen Bezahlung ins externe Versorgungsnetz ein.

Im Musterhaus von den Vorteilen eines Plusenergiehauses überzeugen

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Damit Sie sich von den Vorteilen eines Plusenergiehauses überzeugen können, empfehlen wir Ihnen den Besuch von einem Musterhaus von Haas Haus. Vor Ort können Sie die Technik und Architektur des Hauses am besten begutachten. Außerdem stehen in unseren Musterhäusern Fachberater für Ihre Fragen bereit.  Also vereinbaren Sie noch heute einen Termin im Musterhaus Basic Line Jubilée XXL Plus in Mannheim oder dem Basic Line Jubilée XL Plus, dem Haas Musterhaus in Bad Vilbel.

Mit einem Plusenergiehaus bauen Sie für die Zukunft: Sie sparen Energiekosten, erhalten Geld für den eingespeisten Strom und schonen die Umwelt!

 

KfW-Effizienzhaus, Passivhaus und Plusenergiehaus: Definitionen auf einen Blick

Plusenergiehaus, Passivhaus und KfW-Effizienzhaus – Was steckt hinter all den Begriffen und wo liegen die Unterschiede? Diese Fragen stellen sich viele Bauherren.  Um Licht ins Dunkel zu bringen, haben wir die Definitionen für Sie zusammengetragen.

Ein KfW-Effizienzhaus ist ein Haus, dessen Energieverbrauch niedriger ist als der eines vergleichbaren Neubaus. Dabei gibt es drei Klassen: das KfW-Effizienzhaus 70, 55 und 40. Die Einordnung geschieht folgendermaßen: Die deutsche Energieeinsparverordnung (EnEV) bestimmt für jeden Gebäude-Typ Höchstwerte für den Jahresprimärenergiebedarf (Energie, die in einem Jahr für Heizung, Lüftung und Warmwasser­bereitung benötigt wird) und den Transmissions­wärme­verlustes (Wärmedämmqualität der Gebäudehülle). Beträgt der Jahresprimärenergiebedarf von einem Fertighaus 55 % des Bedarfs, den ein vergleichbarer Neubau hat, ist es ein KfW-Effizienzhaus 55. Es gilt also: Je kleiner die Zahl, desto niedriger und besser ist das Energieniveau des Hauses und desto höher die staatliche Förderung.

Ein Passivhaus bzw. Null-Energiehaus ist ein Haus, das ohne klassische Heizung auskommt. Statt einer Wärmepumpe, die auf erneuerbare Energien setzt, oder einer Gasheizung, werden angenehme Raumtemperaturen allein durch passive Energiequellen erzeugt. Dabei nutzt das Gebäude die Abwärme, die elektronische Geräte oder die Bewohner abgeben, um sich zu erwärmen.  Damit die Wärme im Passivhaus gehalten wird, ist eine besonders hochwertige Dämmung erforderlich.

Ein Plusenergiehaus ist ein Haus, das mehr Energie erzeugt, als seine Bewohner verbrauchen. Dabei sorgt ein zentrales Speicher- und Steuerungssystem dafür, dass der Strom zur Verfügung steht, wenn er gebraucht wird – 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Somit sind die Bauherren eines Plusenergiehauses in Ihrer Stromversorgung autonom. Und auch wenn ein Plusenergiehaus höhere Kosten hat, als ein normales Fertighaus, lohnt es sich dennoch, ein Plusenergiehaus zu kaufen: Durch die Ersparnis von Energiekosten und die Einnahmen aus dem eingespeisten Stromüberschuss, amortisiert sich der höhere Plusenergiehaus Preis nämlich relativ bald.

Finden Sie Ihr Haus – mit dem Haus-Entdecker

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„Das Plusenergiehaus war ein wichtiger Meilenstein. Doch wir sind noch nicht am Ende des Weges angelangt.”

Xaver A. Haas, Geschäftsführer der Haas Fertigbau GmbH