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Kontinuierliche Forschung im Holzbau – Brettsperrholz in der Holzmassivbauweise

Kontinuierliche Forschung im Holzbau – Brettsperrholz in der Holzmassivbauweise

Haas Fertigbau Österreich engagiert sich im Forschungsprojekt COMET. Die Haas Group bekräftigt damit ihr Bekenntnis zur Holzmassivbauweise und investiert in die Optimierung von Brettsperrholz als Baustoff der Zukunft.

Bereits im Januar startete das COMET-Projekt „focus_sts“ (solid-timber-solutions). Das Forschungsprojekt kam unter Mitwirkung von Haas Fertigbau, der holz.bau forschungs GmbH der TU Graz sowie weiteren Unternehmen aus der BSP-Herstellung, Verbindungstechnik und Klebstoffproduktion zu Stande. Ziel des Projektes ist die weitere konstruktive Optimierung von Brettsperrholz als Holzbaustoff. Vor allem der Materialeinsatz in der fortschrittlichen Holzmassivbauweise steht im Anwendungsfokus des Projektes. „Stabile Konstruktionshölzer sind die Grundlage im Holzbau“, weiß Robert Jöbstl, Leiter der Abteilung Forschung & Entwicklung in der Haas Group, „Bei der Weiterentwicklung der Holzmassivbauweise geht es darum, größtmögliche Stabilität mit optimalem Materialeinsatz zu erreichen.“

In Holzmassivbauweise bilden hochbelastbare Holzplatten zum Beispiel die tragende Konstruktion der Wand. Das spart Platz im Wandaufbau, der für noch effektivere Dämmstoffe zur Verfügung steht. Gebäude in Holzmassivbauweise erreichen daher U-Werte im Bereich von Plus-Energiehäusern. Die Bauart ist somit vor allem im Bereich des energetischen Hausbaus und für energieneutrale bzw. autonome Gewerbebauten interessant. Im Sommer bleibt die kühle, im Winter die warme Luft im Gebäude. Deshalb entsteht der Energiebedarf für Heizung und Klimatisierung erst gar nicht.

„Vor allem im Hinblick auf den Anwendungsbereich des voluminösen Holzbaus sind die Fortschritte im BSP-Bereich enorm wichtig“, erklärt Robert Jöbstl, „Im Holzbau baut alles aufeinander auf: Erst ein optimal festigkeitssortiertes Brett in Kombination mit einem geeigneten Klebstoff schafft die Voraussetzung für einen stabilen Wandaufbau. Aus einer hocheffektiven Materialkombination ergeben sich wiederum innovative Möglichkeiten in der architektonischen Gestaltung, weil neue Anwendungsmöglichkeiten erschlossen werden.“ Durch die hohe statische Belastbarkeit von Gebäuden in Holzmassivbauweise sind auch mehrstöckige Holzbaugebäude zwischen drei und sieben Stockwerken realisierbar. Somit trägt die Forschungsarbeit im Rahmen von COMET ihren Teil zum gesamten Fortschritt der Holzbaubranche bei. „Zukünftig werden mehrstöckige Gebäude in Holzbauweise nicht mehr aus dem Baugewerbe wegzudenken sein“, prophezeit Robert Jöbstl.